Im Laufe der letzten Jahre ist die Delphi Programmiersprache und Laufzeitbibliothek unter dem Einfluss von .net und Cross-Platform-Support auch für native Entwicklung signifikant weiter entwickelt worden. Unzählige neue Compiler-Features wie Enumeratoren, Klassendaten, verschachtelte Typen, Class und Typehelper, überladbare Operatoren, generische Typen, anonyme Methoden und Records mit Methoden stehen in Delphi zu Verfügung. Der String-Typ ist zu Unicode gewechselt, das Exceptionhandling und die RTTI-Funktionen wurden erweitert und die Laufzeitbibliothek um diverse neue Klassen ergänzt. Die neue auf LLVM basierende Compilergeneration für mobile Geräte und nicht-Windows Plattformen führt neue Konzepte wie ARC (Automatic Reference Counting) in die Sprache ein.

Mit den neuen Sprachfeatures schließt Delphi zu den Möglichkeiten auf, die andere verbreitete Sprachen und Frameworks bieten. Der Workshop gibt einen Überblick über diese neuen Sprachfeatures seit Delphi 2007, zeigt wie diese eingesetzt werden und an welchen Stellen man das, was man in alten Delphi Versionen schon immer so gemacht hat, jetzt vielleicht effektiver und eleganter lösen kann und sollte.

Letzter Termin

04.04.2017

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Agenda

  • Enumeratoren, Class Helper, Nested Types und Klassendaten
  • Records und überladbare Operatoren
  • Generische Typen und anonyme Methoden
  • Unicode Strings
  • Erweiterte RTTI-Funktionen seit Delphi 2010
  • 64bit Support
  • neue RTL-Features von TObject und Exception bis zu TThread
  • Änderungen bei Compilern für mobile Geräte und Linux, ARC

Teilnehmervoraussetzungen

  • Sicherer Umgang mit Delphi
  • Grundkenntnisse objektorientierter Entwicklung

Zusätzliche Hinweise

Zum direkten Nachvollziehen der Beispiele und für Übungen wird ein Laptop mit einer Delphi-Version zwischen mindestens Delphi XE2 und der aktuellen Delphi Version empfohlen. Als Betriebssystem kann Windows 7/8/10 verwendet werden.